"2001 veröffentlichte der Kulturanthropologe Lech Mróz mit seiner Monographie eine der bedeutendsten und beeindruckendsten Studien in diesem Forschungsfeld. Sie stützte sich fast ausschließlich auf Archivalien und war dadurch imstande, vollkommenes Neuland zu erschließen. Mit der nun mit einiger zeitlicher Verzögerung erfolgten Übersetzung des polnischen Originals ins Englische wird hoffentlich die Sprachenbarriere durchbrochen, die die Wahrnehmung dieses Bandes bislang selbst in Fachkreisen weitgehend verhindert hat. Mróz schildert die Geschichte der Zigeuner in ihrer ganzen Vielschichtigkeit. Im Bewußtsein darüber, dass Inklusion und Exklusion nur selten in Reinform auftauchen, versucht er die vielen Grauzonen, Übergänge und Arrangements mit der gesellschaftlichen Realität sichtbar zu machen. Mróz’ Monographie bietet aber auch einen Einblick in einige Besonderheiten, die die polnisch-litauische Situation prägen. Manches ungewöhnliche archivalische Material ist dabei dem reinen Zufall geschuldet, wie etwa die einzigartige Dokumentation der Wanderrouten einer Gruppe um einen gewissen Piotr Rotemberg, die in 25 Quellentexten aus 20 Jahren (und damit so umfassend wie nirgend sonst im 16. Jahrhundert) nachvollzogen werden kann."
-- Frühneuzeit-Info
"This book does a remarkable job covering hundreds of years of history and an impressive number and type of sources. The author expertly explains the nature and value of these sources and demonstrates how they can be used to reveal a surprising amount of detail and paint the contours of social relations among Gypsies and between them and the general population. The author makes a compelling case for the sophistication and diversity of Gypsy relations with Commonwealth government and society, with real hostility only gradually appearing by the mid-eighteenth century."https://www.h-net.org/reviews/showrev.php
-- Matt Koval H-Net Reviews